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Die Geschichte des Ortes Hohenschambach, im Volksmund Schama genannt, lässt sich bis in die Zeit der Agilolfingerherzöge (7. und 8. Jh.) zurück verfolgen. Sie gründeten in Hohenschambach eine Kirche und weihten sie der Gottesmutter, ihrer Schutzpatronin. Mit der gewaltsamen Absetzung des letzten Agilolfingers, Tassilo III., wurde 788 Hohenschambach dem königlichen Gut einverleibt. Im Jahre 1007 schenkte es Kaiser Heinrich II. dem neuerrichteten Bistum Bamberg. Aus der Stiftungsurkunde, die am 1. Nov. 1007 zu Frankfurt a. M. ausgefertigt wurde, geht hervor, dass unter "Scambah" nicht ein Einzeldorf, sondern ein Fiskalbezirk mit mehreren Dörfern, Höfen, Kirchen, Kapellen usw. zu verstehen ist. Bischof Otto I., der Heilige, von Bamberg(1103-1139) schenkte im Jahre 1109 das sogenannte "Tangrintel" mit der Pfarrei Hohenschambach dem von ihm im Jahre 1103 gegründeten Benediktinerkloster St. Georg in Prüfening bei Regensburg. 1399 wurde die Pfarrei dem Kloster durch Papst Bonifaz II. inkorporiert und von 1489 an auch durch das Kloster pastoriert. Seit dieser Zeit wurde Hohenschambach mit einer Unterbrechung in der Reformationszeit bis zur Säkularisation 1803 vom Kloster Prüfening aus seelsorglich betreut.

 

Quelle: 1000 Jahre Hohenschambach

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